Donnerstag, 2. Februar 2012

Thailand - Tag 11

Wir sind gekentert - und habens überlebt !
Dazu später mehr...

Heute mussten wir leider unser tolles Zimmer (Deluxe-Bungalow) freiräumen - für Leute die Sunny allein deshalb schon nicht leiden konnte, weil sie diese Nacht in UNSEREM Bungalow schlafen durften. Wie sich herausstellte waren es Russen ...

Nach unserem ausgiebigen Frühstück packten wir nun zum fünften Mal unsere Koffer und zogen zwei Bungalows weiter - jedoch auf der "schlechten Seite". Das Zimmer erinnerte an Raya - nur das man in Raya besser schnorcheln konnte :)
Einmal duschen, Toi geputzt :)

So eine Verschlechterung tut schon ganz schön weh umso mehr freuen wir uns auf unsere Suite am Donnerstag in Bangkok.

Es war ein tyischer Faulenzer-Tag - ein bisschen Obst, ein bisschen Sandwich, viel Sonne & Baden sowie Lesen.
Am Nachmittag entschlossen wir uns ein Kajak zu leihen. Für 200 Baht und unseren Zimmerschlüssel als Pfand sollten wir das Boot auch noch selbst ins Meer zerren. Aber nicht mit uns !
Bewaffnet mit einer Flasche Wasser und unserer Unterwasserkamera paddelten wir los. Vorbei an gigantischen Felsformationen war unser Ziel eine Höhle auf einer uns vorgelagerten Insel.
Wir wissen nicht wie es passierte, aber es passierte ! Wir kippten samt Boot um. Nach dem ersten Schreck und der Feststellung das die Paddel zum Glück über Wasser schwimmten - Sonnenbrille und Schuhe noch an uns klebten - bekam Sunny einen Lachflash. Dumm war, das wir uns genau in der Mitte zwischen zwei Buchten befanden welche viel zu weit weg waren um dort schwimmend mit herumgedrehten Boot hinzugelangen. Als erstes starten wir den Versuch das Boot zu drehen - vergeblich. Es war unmöglich. Dann legten wir die Paddel und Sunnys Schuhe auf das Boot um wenigstens mit einer Hand schwimmen zu können - und Sunny lachte immer noch. Es war ziemlich schnell klar das wir es unmöglich alleine schaffen. Die ganze Zeit kamen Longtail-Boote an uns vorbei (vorauss. hat die Welle eines Bootes uns auch umgeworfen) - aber jetzt ...?!? Kein Boot in Sicht. Nach gefühlten Stunden (es waren wohl 10 - 15 min :)) die wir im offenen Meer schwammen, hörten wir endlich ein Longtail-Boot. Ähnlich wie in den Filmen die man so im Fern sieht fingen wir an zu winken & schreien - in der Hoffnung das man uns entdeckt. Und tatsächlich, das Boot wurde langsamer, der Fahrer zeigte auf uns, blieb stehen... und fuhr weiter... :) Sunny fluchte "der Arsch fährt einfach weiter" - aber plötzlich änderte sich die Richtungs des Bootes und ein vollbesetzter Karren mit Touristen kam auf uns zu. Es war uns schon ein bisschen peinlich. Zuerst ergaben wir unsere Ruder und Sunnys Schuhe und dann halfen uns die Passagiere des Bootes unser Kajak zu drehen und in das Boot zu steigen in dem Sie es festhielten. WIe aus dem Nichts tauchte unsere Unterwasserkamera auf - diese hatten wir schon abgeschrieben :) Genauso wie unser Wasser.

Danach waren wir lange nicht mehr so mutig und machten uns auf den Heimweg. Vergessen war die Höhle und wir begnügten uns mit den Felsen vor unserer "Haustür", welche zu unserer Überraschung auch eine Höhle hatte.
Alles in allem war es ein sehr lustiger Ausflug.

Pünktlich zum Sonnenuntergang sassen wir auf einer Matte am Meer, lauschten der Lounge-Musik im Hintergrund aus der Bar, und bekamen das Sonnenuntergangs-Highlight unserer Reise geboten. Einfach toll!
Zum Abschluss aßen wir in unserem Hotel - ganz romantisch unter Bäumen am Strand.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen