Montag, 30. Januar 2012
Thailand - Tag 9
Nachdem wir kurz über das Frühstücksbuffet gehuscht sind - und erfreulicherweise auch mal Schwarzbrot entdeckt haben - rief um 7:10 Uhr die Rezeption auf unserem Zimmer an, mit der Info, das unser Wagen vorgefahren ist & auf uns wartet, was für en Stress!
Die Fahrt führte uns durch das übliche Chaos in Phuket und nach 30 Min. waren wir am Pier. Hier erwartet das nächste Chaos und der uns schon bekannte Ablauf. Voucher zeigen, Nummer erhalten, Aufkleber auf die Brust kleben, Koffer (über 2 Boote ins Dritte) schleppen, Platz suchen und warten. Wie üblich wollte kein Tourist unter Deck, mit dem Ergebnis, das das ganze Oberdeck voll Menschen war.Die Fahrt war jedoch super sowie kurzweilig und die Aussicht beim Einlaufen, zwei Stunden nach Abfahrt, entschädigte für die unbequemen Sitzplätze.
Dann wurde es spannend. Wieder einmal Gebrüll. Das Boot stoppte noch weit vor der Küste und ein Karren (Longtailboot) dockte an. Wir erkannte schnell das Lila von Boot musste... und Lila waren wir heute. Das Problem war, das neben uns auch unsere Koffer von einem Boot auf das nächste Boot verlagert werden musste. Abenteuerlich :) Unpraktischerweise besass unser Longtailboot-Fahrer nur einen Arm und somit als Gepäckträger ausfiel.
Am Strand angekommen mussten wir mal wieder im Wasser aussteigen. Heute half uns ein freundlicher (deutscher :)) Backpacker beim Koffer ausladen & trocken an Land zu bringen. Hier angekommen mussten wir uns erneut orientieren. Waren wir nun schon in Nähe unseres Hotels?!? Da standen wir nun, mit unseren Koffern im Sand - aber erneut im Paradies :)Nachdem Sunny in den letzten 10 Tagen alle Gepäckträger beschimpft hat wenn auch nur ein Sandkorn Ihren Koffer (insbesondere die Rollen) berührte, musste sie heute selbstständig Ihren Koffer durch den Sand ziehen - die Spuren im Sand waren ähnlich einem Schneeschieber :) Und die Stimmung sank (trotz über 30 Grad) auf den Gefrierpunkt.
Glücklicherweise befindet sich unser Hotel nur ca. 50 Meter vom Abladepunkt entfernt. So konnten wir nach dem Einchecken gleich mal wieder ins Wasser hüpfen und die gigantische Umgebung bestaunen. Die Stimmung stieg wieder - es ist Paradies Teil 2. Nicht vergleichbar mit Raya, aber ein toller Strand und durch die Felsen einfach grandios anzuschauen.
Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten (Luxus Teil 3 - riiiiiessig groß :)) starteten wir eine Erkundungstour über die Halbinsel mit einem kurzen Zwischenstop in einer Garküche für ein Mittagessen (Suppe mit Stäbchen). Während unserer Tour entdeckten wir Höhlen und Freeclimber sowie einen Tempel voll Holz-Penise :) Auf dem Rückweg begegneten wir noch einigen Affen :) Was es nicht alles gibt.
Und dann ist es tatsächlich passiert. Der erste Regen seit unserer Ankunft ! Aber wir waren schon im Bungalow und konnten uns dieses Spektakel gelassen im Trockenen anschauen.
Nach 30 Min. war der Regen vorbei und wir gönnten uns an einer Strandbar in der Happy Hour einen Cocktail. Anschliessend liesen wir eine Vergleichs-Thai-Massage über uns ergehen. Dabei erwischte ich eine lustige, starke Dame welche einen eingebauten Repeat-Knopf hatte und ihre Fragen ca. 20 x wiederholte. Leider in Thai und das verstand ich nicht. Sunny übersetzte immer für mich :) Diese Sprachkenntnisse hat sie mir bisher verheimlicht - und ich brech mir mit meinem Englisch immer einen ab :) Dafür hatte Sunny dieses Mal eine "uralte Hexe" die Ihren Massageschwerpunkt auf den Oberschenkel-Innenseite hatte. Wir hatten viel zu lachen :)
Das Abendessen gönnten wir uns direkt am Strand... inklusive weiterer Mückenstiche für Britta :)
Sonntag, 29. Januar 2012
Samstag, 28. Januar 2012
Thailand - Tag 8
Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer zusammen (es ging sehr schnell, denn ausgepackt hatten wir nur das nötigste und die Koffer waren wg. ungebetener Gäste immer verschlossen :)) und suchten uns heute nochmal einen schönen (neuen) Platz zum Lesen & Relaxen. Am Pool wurden wir fündig. Wir sahen "unsere" Bucht von oben und genossen das Meeresrauschen und die Aussicht.
Gegen 13:45 Uhr mussten wir jedoch endgültig aufbrechen - wir wurden im Traktor an das Pier gebracht :)Da hier ein ziemliches Durcheinander & Chaos herrschte nutzten wir die Zeit nochmals für ein kurzes Bad im tollen Wasser.
Statt Longtail-Boot wurden wir im Speedboot zurück nach Phuket gebracht - ohne Bretter für unsere Koffer, mit Rettungswesten, etwas zum Trinken und der Hälfte an Fahrtzeit - jummie :)
In Phuket angekommen mussten wir im Wasser aussteigen denn hier gab es kein Pier. War besonders toll mit den Koffern, aber gut, auch das haben wir gemeistert. Nun mussten wir unseren Transfer suchen. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten hatten wir auch dieses Problem gelöst und fanden uns im Bus nach Kata Beach wieder. Willkommen zurück in der Zivilisation. Hier herrschte gleich mehr Hektik und alle fuhren wie wild durcheinander :)
Im Hotel angekommen warfen wir nur schnell die Koffer aufs Zimmer, freuten uns über das warme Wasser aus dem Badezimmerhahn und der Dusche und liefen zum Strand (Kata Beach). Das Wasser war nicht ganz so klar wie in Raya (verwöhnte Gören, was :)) - aber dafür mit etwas größeren Wellen und ohne Steine auf dem Grund.
Anschliessend mussten wir allerdings etwas Essen gehen. Es gab neben einer Pomelo und einem Magnum seit dem Frühstück nichts mehr und es war schon fast 19:oo Uhr.
Nach dem Essen suchten wir uns ein Massage-Studio und gönnten uns eine 70 Minuten (Thai) Massage für 7,50 Euro. Ich freute mich auf Entspannung nach dem Koffer tragen, aber das war in den 70 Min. nicht immer möglich. An jeder möglichen Stelle bekamen wir Ellenbogen und/oder die Füsse ab. Bei mit es hat an einigen Stellen mehrmals geknackst und ich hoffte noch
selbstständig aus dem Massage-Raum laufen zu können.
Aber alles kein Problem, am Ende fühlten wir uns richtig gut.Mal schauen wie es morgen mit den Spätfolgen ausschaut :) wir werden berichten.
Nach der Massage gönnten wir uns einen Mojito - schauten mit Engländern Fussball und gingen noch etwas shoppen. Bis wir im Zimmer waren zeigte die Uhr schon 23.00 Uhr an.
Das Taxi morgen zum Boot nach Krabi holt uns um 7:00 Uhr ab (Aussage Telefonat 1) - oder 7:30 Uhr (Aussage Telefonat 2) oder 7:15 Uhr (Voucher nach Telefonat 2).
Zum Glück haben wir Urlaub und müssen erst um 6:30 Uhr frühstücken gehen :)
Gute Nacht!
was nicht vergessen werden darf...
Freitag, 27. Januar 2012
Thailand - Tag 7
Gibt es einen besseren Start in den Tag?!?
Anschliessend frühstückten wir gemütlich und Sunny wurde von einen Vogel "beschissen" - wenn das nicht mal doppelt Glück bringt.
Danach begaben wir uns zu unseren Stammliegen am Schnorchel-Strand und der Tag verlief wie der Gestrige. Schnorcheln, lesen, heute noch schlafen, lesen... Schwimmen. Unser Mittagessen war eine 3 Kilo Wassermelone und gegen 15.oo Uhr wechselten wir den Strand.
An dieser Stelle wollen wir betonen das wir seit Tagen nach unserer inneren Uhr leben. Wir haben keine Armbanduhr eingepackt und die Handys lagen im Tresor :)
Bis 17.oo Uhr mussten wir unseren Strand mit Tagestouristen teilen - aber pünktlich zur o.g. Zeit verschwanden alle Touris aus Phuket auf Booten und wir lagen alleine am Strand. Wir genossen nochmal das glasklare Wasser mit den vielen Fischen und anschliessend die Aussicht auf die schöne Bucht.
Als sich unser Magen meldete besuchten wir das einzige n.n. getestete Restaurant der Insel (Hotelrestaurants ausgenommen). Dort spielten wir eine Runde Mau Mau und jeder wollte verlieren, wg. dem Glück in der Liebe. Gewinner und Verlierer werden an dieser Stelle nicht benannt :)
Zur Zeit sitzen wir bei lustig bunten Cocktails (Wartezeit 45 Min. :)) auf unseren Aussichtspunkt und geniessen die letzten Stunden auf unserer Insel. Morgen um 14:30 Uhr müssen wir wieder fahren.Uns erwartet allerdings etwas mehr Luxus im nächsten Hotel. Wir werden berichten...
Donnerstag, 26. Januar 2012
Thailand - Tag 6
Nach einer unruhigen Nacht für mich - aber einer ruhigen für Sunny - frühstückten wir gemütlich unter Palmen. So üppig wie in Bangkok fiel es allerdings nicht aus, es fehlte unser geliebts Sushi.
Diesen Tag wollten wir ganz ruhig angehen - keine Planerei - einfach Seele baumeln lassen. Und es hat funktioniert, der Plan ist aufgegangen. Es sind so wenige Leute auf der Insel das wir um 10:30 Uhr noch eine Liege am Schnorchelstrand in unserem Hotel bekamen (genau genommen sogar eine Liege im Schatten und eine in der Sonne :)).
Und das ganz ohne Handtuch-Reservierung :)
Von 10.30 - 15.oo Uhr ging es so:30 Min. schnorcheln, 30 Min. lesen, 30 Min. schnorcheln, 30 Min. lesen... achja, eine kleine Stärkung gönnten wir uns auch noch.Anschliessend gingen wir zum Siam Beach. 10 Minuten liefen wir an Seen mit Varanen und Wasserbüffeln vorbei (seit heute wissen wir dank Philip wie die netten Tierchen heissen :)).
Plötzlich lag er vor uns: Siam Beach - der zweite schöne Sandstrand dieser Insel - nur wesentlich ruhiger. Fast menschenleer. Allerdings war das Meer auch sehr leer - da hatte wohl jemand den Stöpsel gezogen. Wir mussten einige Meter laufen um Baden zu können.
Anschliessend gönnten wir uns in Fathers Restaurant ein leckeres Abendessen und dort trafen wir Philip.Der Heimweg dauerte etwas länger da es um 20:00 Uhr schon dunkel war aber unser Weg unbeleuchtet...
Praktisch wenn man eine Taschenlampe dabei hat, diese jedoch im Zimmer steht... :)
Der Abend endete wieder auf der Veranda unseres Bungalows. Wir genossen die Stille (welche ab und zu von herabfallenden Kokosnüssen unterbrochen wird) und den angenehmen Wind...
Thailand - Tag 5
Unsere Reise legten wir mit fünf verschiedenen Verkehrsmitteln zurück. Wir starten um 7:15 mit dem Taxi (nach unserem obligatorischen Sushi-Frühstück) Richtung Flughafen. Um 8.oo Uhr checkten wir ein und gingen um 10:15 Uhr mit Thai-Airways in die Luft. Um 12:oo Uhr stiegen wir in einen Minibus welcher uns an den Pier in Phuket bringen sollte. Unser (Mini)-Busfahrer stand jedoch mit unserem Namensschild am Ausgang für die Internationalen Flüge und wir suchten Ihn zunächst vergeblich. Aber da wir ja alles schaffen fanden wir auch unseren Fahrer, den Dussel :)
Einen kurzen Zwischenstop machten wir in einem Supermarkt um uns Getränke und Obst für die nächsten 4 Tage zu kaufen (doch wieder geshoppt :)) - denn auf Raya sind die Preise etwas höher wie in Bangkok/Phuket und Obst sucht man vergeblich.
Um 14:oo Uhr startet unser Privat-Longtail-Boot zur einstündigen Fahrt über das Meer nach Raya. Der Einstieg war genauso abenteuerlich wie der Zustand des Bootes. Unsere Koffer standen auf den drei, noch vorhandenen, Bodenbrettern. Aber trocken wars wenigstens. Letztendlich war aber es eine tolle Fahrt, vorbei an Inseln, Klippen und anderen Booten verging sie "wie im Flug". Das war uns den ersten Supermarkt-Margarita wert :)
Am Raya-Pier angekommen wurden wir von Hotelangestellten abgeholt und in unserem letzten Verkehrsmittel - einem Traktor mit Anhänger :) - ins Hotel gefahren. Eingestellt waren wir auf einen Ausstieg im Wasser - umso überraschter waren wir das es einen Steg aus zusammenhängenden Bojen gab. Super wackelig aber trocken.
Achja, im Hotel angekommen lagen auch unsere vermissten Voucher bereit!
Das Zimmer ist, wie erwartet, sehr einfach. Der Schrank ist voll mit einer Matraze, aber wir hätten eh nichts reingehängt :) Das Bad ist ca. 2 qm mit offener Dusche :) Einmal duschen, Toilette geputzt :) Wir verwöhnten Mädelz, hätten uns die Suite für den letzten Tag aufheben sollen... Aber gut, wir wollten es ja so. Und ab morgen verbringen wir eh die meiste Zeit am Strand :)
Nach kurzem Auspacken begannen wir eine kurze Inselbesichtigung inkl. Baden & Abendessen. Der Spazierweg führte uns an undefinierbaren Tieren vorbei. Sie sind groß wie Kühe, haben Hörner wie ein Stier (nur gerade :)) und die Farbe/Haut eines Flusspferdes. Im vorbeilaufen kamen immer mehr dieser Tiere den Hügel heruntergerannt. Ich schaute Sunnys rosa/rotes Kleid an und musste sofort an die Stiere denken die bekanntlich rot lieben :) Aber wir liefen trotzdem todesmutig an den Inselmitbewohnern vorbei.
Das erste Bad im Meer war herrlich. Toller Strand (weisser Pulversand) und warmes Wasser mit tollen Muscheln. Am Strand findet man drei Buden im Hippie-Style (Bob Marley :)) - eine Massage - Hütte und ein Restaurant was man über einen kleinen, abenteuerlichen Weg erreicht. Hier nahmen wir auch unser Abendessen ein und beobachteten die Inselbewohner die ankommene Lebensmittel über kleine Boote an Land brachten.
Der Abend endete mit vielen Stech-Mücken auf der Veranda unseres Bungalows.
Dienstag, 24. Januar 2012
Thailand - Tag 4
Was für ein Morgen! Um 2:oo Uhr schliefen wir endlich - um 8:30 Uhr klingelte der Wecker.
Da heute eine riesige Schlange vorm Frühstücks-Restaurant stand kam uns der Plan, auf dem Zimmer zu frühstücken, sehr entgegen.
Wir bekamen vier Boxen welche von uns bis unter den Rand gefüllt wurde. Mit Nudeln, Sushi, Obst und Broten. Sichert nicht nur das Frühstück sondern auch noch das Abendessen. Wozu haben wir eine Küche :)
Gegen 11:oo Uhr starteten wir endlich unseren Tag - und täglich grüßt das Murmeltier.
Wieder einmal fragten wir an der Rezeption nach unseren fehlenden Vouchern für die Weiterreise (ohne Erfolg, die Voucher liegen in Raya) - genauso wiederholend lehnten uns alle Taxifahrer auf den Weg nach Chinatown ab. Plan B war letzendlich: "bring und an einen Pier und wir fahren mit dem Boot nach China-Town". Endlich wollte uns jemand fahren...
Das Boots-System mit den Flaggen und den Haltestellen war uns relativ schnell klar, aber mit dem Tonfall der Mitarbeiter auf dem Boot kamen wir nicht so zurecht. Das ganze ähnelte einem Viehtransport. Brüllend wurden wir auf das Boot gescheucht welches schon relativ voll war und genauso ging es auch wieder herunter.
2 Stationen später stiegen wir in China Town aus. Entgegen aller Taxifahrer-Hinweise war die Hauptverkehrsstraße nicht gesperrt (wenn thailändische Taxifahrer nicht wollen - dann wollen Sie eben nicht), allerdings waren auch einige Geschäfte geschlossen wg. Neujahr. Wir liefen durch eine super enge Gasse - ein Geschäft neben dem anderen. Super heiss, jede Menge Kitsch und dazu noch die Gerüche von Essen.
Nachdem uns Fett einer Garküche bespritzte beschlossen wir weiterzufahren Richtung Koh San Road. Nach einer kurzen Verhandlung mit einem TukTuk Fahrer stiegen wir 20 Min. später dort aus. Die Fahrt war abendteuerlich, wie fast jede Fahrt. Aber dieser Fahrer hatte kein Gefühl für Gas und Bremse - und das in der Rush Hour :(
In der Koh San Road fanden wir wieder in unsere (New York) Shopping Form zurück und gaben so viel Geld aus das der Rücktransfer in Gefahr war. Sunny kaufte den obligatorischen Koffer und dieser blieb nicht leer :)
Mit den letzten Baht im Geldbeutel liesen wir uns mit dem Taxi ans Hotel bringen.
Dort angekommen begannen wir unser Hab & Gut auf 4 Koffer zu verteilen. Zwei die in Bangkok bleiben und zwei die mit uns auf Reisen gehen. Ab morgen hat der Luxus ein Ende und wir werden unsere weichen Edelbetten gegen Strandhütten mit 3 Std. Strom am Abend tauschen. Für diesen Zweck haben wir uns entschieden Taschenlampe, Bücher und Badelatschen einzupacken.
Die Koffer brachen wir nach dem Packen in unser zweites Bangkok-Hotel - und auch hier wollte uns niemand hinfahren. Es wird von Tag zu Tag schlimmer & komplizierter. Letzendlich wurden wir für einen Festpreis drei Mal um den Blog gefahren und kamen am Sivatel Hotel an (zu Fuß keine 10 Min. - mit dem Taxi & Koffern ca. 25 Min.).
Bei dieser Gelegenheit schauten wir uns das Hotel etwas genauer an und freuen uns jetzt schon auf den Pool mit direkten Blick auf Bangkok (8. Stock).
cooler Pool - wir freuen uns auf nächste Woche :)
Der Abend endete in einer Garküche direkt an einer 5 spurigen Hauptverkehrsstraße. Auf dem Bürgersteig wurde das Geschirr gewaschen, eine Rolle Toilettenpapier waren unsere Servietten und die große Cola waren 1,25 Liter :)
Wir gönnten uns 2 Fische (das wär was für dich @ Irene - wg. der Gräten :)) und Reisnudeln. Alles zusammen und die besagte Cola für knapp 10 Euro. Was für ein Spass - und das bei 27 Grad um 21.10 Uhr.
Allerdings waren wir froh wieder relativ schnell gehen zu können denn der Gestank von Smog und Garküche kann man nicht lange ertragen.
So, wir verabschieden uns aus Bangkok und melden uns von unserer Rundreise wieder. Wenn es der Strom und das Internet zulässt dann vll. sogar morgen - ansonsten voraussichtlich am Sonntag.
Montag, 23. Januar 2012
Thailand - Tag 3
1:30 Uhr - Zeit zum aufstehen ! Mit diesen Worten ist Sunny heute morgen aufgewacht und durfte feststellen das dies die Ortzeit von Deutschland ist.
Naja, war ja auch schon hell - und die Sonne war zu sehen. Zu dumm das man diese Wetter-App vom iPhone nicht löschen kann... denn bisher stimmt sie gar nicht.
Nach einem ausgedehnten Frühstück mit Sushi, Nudeln und Pan Cakes beschlossen wir ab morgen unser Frühstück im Zimmer einzunehmen. Hier sind wir wenigstens Herr über die Klimaanlage - denn im Frühstücksraum sass Sunny mit dem Schal auf dem Kopf - meine türkische Mama (Foto wurde zensiert :)). Wegen der verschiedenen Kulturen um uns herum fiel Sunny gar nicht grossartig auf :) Nachdem wir die Winterklamotten wieder im Koffer verstaut hatten starteten wir um 10:00 Uhr unser Kulturprogramm.
Mit dem Taxi (wieder 2,50 Euro :)) fuhren wir zum Königspalast und schauten uns zu erst den liegenden (46 Meter langen) Buddha an. Beim Kauf der Eintrittskarte stellten wir fest das diese bis 23.01.2555 gültig ist. Ein hoch auf Buddha, aber das werden wir sehr wahrscheinlich nicht mehr erleben :)
hier muss man seine Schuhe suchen :) wer unsere findet bekommt ein Geschenk aus Thailand mitgebracht...
Vom liegenden Buddha ging es mit einem TukTuk an den Fluss um unsere Klong-Tour abhaken zu können. Die TukTuk-Fahrt war sehr günstig (50 Cent), die Klong-Tour dafür umso teurer (30 Euro). Uns ist somit der Klassiker schlechthin passiert... die Verkaufstaktik funktioniert also. Aber gut, wir hatten ein Boot für uns alleine und fuhren eine Std. durch den Kanal. Vorbei an Schwimmenden Verkaufsbooten
Shopping mal anders...
und Häusern/Hütten die auf Stelzen im Wasser stehen und den Namen dessen nicht wirklich würdig sind. An vielen Häusern lagen tatsächlich Varane vor der Tür - so wie in Deutschland die Hunde. Und in diesem Wasser gehen die Thailänder auch noch baden, Mahlzeit!
Unsere Tour endete am Königspalast der als nächster Tagsordnungspunkt eh auf der Liste stand. Perfekte Planung ist alles :) Eine Std. bestaunten wir den Palast, den Buddha, die goldenen Bauten die in der Sonne so richtig dolle Glitzern. Die Bilder sprechen für sich.
Anschliessend beschlossen wir zurück ins Hotel zu fahren um etwas den Pool zu geniesen. Das stellte sich als kleines Problem heraus. Auf Grund der Verkehrssituation (und vll. auch der Nähe zum Königspalast) wollte uns niemand mit Taxometer aufnehmen. Die Preise fielen zwar von Taxi zu Taxi von 500 Baht auf 250 - aber letzendlich fuhren wir mit einem TukTuk für 200 zurück (5 Euro). Sunny fing sich vom ersten Taxifahrer noch ein Stinkefinger ein als wir im TukTuk vorbei fuhren. Sie winkte cool zurück.
40 Min. später und einigen grauen Haare mehr, wg. der Fahrweise unseres TukTuk-Fahrers, stiegen wir total aufgehitzt, aber erleichtert aus dem Fahrzeug.
Während unser Fotoakku im Hotelzimmer sich die nötige Power abholte, liesen wir es uns am Pool gut gehen. Sunny orderte per Telefon aus dem Spa-Bereich einen Kaffee an den Pool - leider schmeckte dieser genauso bescheiden wie am Frühstücksbuffet.
Wir beschlossen uns in den nächsten 2 Wochen auf den Alkohol zu konzentrieren, hier gabs solche Enttäuschungen noch nicht.
Nach einer kurzen Dusche sollte das China-Town auf dem Plan stehen, aber kein Taxi und kein TukTuk wollte uns dahin bringen da China-Town wg. New Year gesperrt ist. Alles ziemlich seltsam, neuer Versuch morgen früh. Spontan kam unser Plan B zu Stande, die Koh San Road. Wir handelten mit einem Taxifahrer einen annehmbaren Preis aus (Taxometer wollte heut Abend für uns keiner anschalten) und so fuhren wir los...
Bis Sunny ca. 5 Min. nach Start mehrere Shopping-Center entdeckte. Kurzerhand entstand Plan C - Shopping. Und eine Kleinigkeit essen,
Reis mit Stäbchen Essen macht satt da es doppelt so lange dauert :)
denn das Frühstück lag schon 12 Std. zurück und unser Magen knurrte.Um Fragen vorzubeugen: das Shopping-Ausmaß ist noch vertretbar - wir setzen morgen noch einen drauf :)
Der Weg zurück ging dann zu Fuß mit einem kurzen Stop bei McDonalds um endlich mal einen richtigen, guten Kaffee zu trinken.
Erkenntnis des heutigen Tages: (thailändisches) Geld stinkt doch ! Und das Thema Freundlichkeit der Thailänder ist im Land des ewigen Lächelns nicht immer vorzufinden.
Willkommen in Bangkok
... unsere Luxus-Suite ... kurzum, uns gehts richtig, richtig gut :) Während des Frühstücks sieht man das sich hier viele verschiedene Kulturen treffen. Es gibt schon gebratene Nudeln mit Gemüse, Reis &- Sushi... etwas gewöhnungsbedürftig aber tlw. doch lecker :)
Thailand - Tag 1/2
Happy new year :)
Pünktlich am ersten Tag des (Chinesischen) neuen Jahres trafen wir in Bangkok ein. Unsere Planung hätte nicht besser laufen können - wir wurden standesgemäß auf unserer Fahrt ins Hotel von Feuerwerk begleitet :)
Die Taxifahrt dauerte ca. 40 Minuten und kostet uns 12,50 Euro (inkl. der Maut etc.). Die Unterhaltung mit dem Taxifahrer war etwas schwierig, aber lustig. Er fragte z.B. wieviel Grad es momentan in Deutschland sind. Unsere Antwort lautete "0-5 Grad" worauf er fragte: ja, dann wächst da ja gar nichts im Moment, oder?!. Unsere Antwort lautete "nein" und er stellte dann fest, das wir ja gar nichts zum Arbeiten haben...?! :)
Widererwartend ist das Wetter traumhaft (die iPhone Wetter App hat uns auf Regen vorbereitet). Nass wurde es bisher nur von Innen und im Pool.
Kurzer Rückblick auf unseren tollen Flug. Dieser ging von Frankfurt nach Muscat (Oman) und 1:15 Std. später weiter nach Bangkok. Dies hatte zur Folge das wir 4 x etwas zu Essen bekamen (kurz vorm Platzen :)) und mit dem anschauen der vielen, tollen Filme gar nicht mehr hinterher kamen. Vier haben wir in dieser Zeit geschafft, alles vorhanden. Von den neusten Kinofilmen bis zu Klassikern (sogar ein Film mit meinem Pierce Brosnen :)). Infolge dessen war für eine kurze Lagebesprechung über den Ablauf der folgenden Tage nur während des Umsteigens in Oman und nach Ankunft in Bangkok möglich. Direkte Kommunikation wird sowieso total überbewertet :) :) :)
Kurzum: Dieser Flug geht definitiv als Kurzweiligster Flug in meine Reisegeschichte ein :) Dicht gefolgt von Singapure-Airlines Reisen nach New York.
Aber zurück nach Bangkok.
Im Hotel angekommen gab es zur Begrüßung an der Rezeption ersteinmal einen kühlen Trink. Das tat sehr gut, denn wir waren ja noch relativ "dick" angezogen :)
Einchecken war leider erst 1,5 Std. später möglich und so gingen wir auf die Toilette um unsere Koffer umzupacken, da wir diese Zeit für Sightseeing nutzen wollten. Hab ich schon erwähnt das ausruhen auch total überbewertet wird ? :)
Wir fuhren zum Chatuchak Market da dieser nur Samstags und Sonntags geöffnet hat. Die Überlegung "öffentliche Verkehrsmittel vs. Taxi" war der Einfachheit wegen schnell geklärt. Die Fahrt dauerte wieder knapp 30 Minuten und kostete 2,50 Euro :) Ein echter Schnapper!
Wir liefen 1,5 - 2 Std. durch den Markt, dann waren wir nicht nur etwas müde sondern hatten auch die totale Reizüberflutung. Überall standen Tiere in Käfigen herum, die Gerüche der Tiere gepaart mit Essensgerüchen, den vielen Leuten und der großen Auswahl an Kleidung, Tieren und sonstigen Dingen die man kaufen konnte liesen uns in eine Mall ggü. des Markets wechseln.
Hier war das Klima besser und etwas weniger Menschen unterwegs.
Eine Stunde später wurden wir für wiederum 2,50 Euro von einem Taxi am Hotel abgesetzt und wir weihten unser Zimmer ein. Zimmer ist etwas untertrieben, es ist eine Suite mit über 60 qm. Meine Wohnung zu Hause ist kleiner :)
Nach einem kurzen Überblick beim auspacken & einer Dusche ging es Richtung Bayoke Sky Hotel. Das höchste Hotel in Bangkok mit einem Restaurant im 78. Stock. Auf dem Weg dort hin kamen wir an jeder Menge Garküchen vorbei, hätten vom Kofferschloss bis Unterwäsche hin zu Schuhen alles kaufen können und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Und immer wieder bestaunten wir das Strom-Kabel wirr-warr an den Häusern.
Im HOtel angekommen entschlossen wir uns für ein Abendessen im 78. Stock. Der Aussichtsturm hätte schon 300 Baht kosten sollen (ca. 7,50 Euro) - für 770 Baht (etwas unter 20 Euro) gab es nicht nur den Ausblick sondern auch noch ein tolles Seafood-Buffet. Wir gönnten uns jede Menge Sushi und probierten auch die anderen thailändischen Köstlichkeiten.
Gegen 20h wurden wir dann doch etwas müde und gönnten uns die erste TukTuk Fahrt unserer Reise.
Samstag, 21. Januar 2012
Looos gehts, Thailand wir kommen...
Verstehen zwar sehr wenig aber haben richtig viel Beinfreiheit und die neusten Kinofilme im Bordprogramm. Wahnsinn !
Das wird wieder ein Stress beim anschauen :) hoffentlich schaffen wir alle Filme in den 6:35 Std. bis Oman :)
bis bald - mit News aus Thailand !


