Donnerstag, 23. September 2010

2010-09-23 - Kroatien

Bereits um 7.oo Uhr begann unser heutiger Tag. Als wir auf die Terrasse gingen war klar das die Mäuse da waren, denn unsere Essensreste von gestern waren es nicht mehr :)

Ich ging Brot und Käse einkaufen damit wir Daniel noch mit versorgen konnten.
In lockerer Runde bereiten wir uns beim Frühstück auf den heutigen Tag vor - den Krka Nationalpark. Nachdem wir uns von Daniel verabschiedet haben starteten wir um 9:30 Uhr unsere Tour.

Wegen der Aussicht fuhren wir mal wieder die Küstenstraße nach Sibenik. Auf dem Weg dorthin erstanden wir noch einige Souveniers und wären fast mit der Laserpistole geblitzt worden.
Im Nationalpark wurden wir mit einem Bus in Richtung Wasserfall gefahren und liefen einen idylischen Weg - welchen wir uns mit geschätzten 2000 Reisegruppen teilen mussten - zum Ziel.



Am Wasserfall war es sehr schwer einen Liegeplatz zu bekommen und überall waren Wurzeln und Felsen zu finden. Letzendlich setzen wir uns auf ein gemütliches Plätzchen auf der Mauer und Mariska und Sunny stürzten sich ins Kühle nass. Der Weg zum Wasserfall war sehr beschwerlich da schwimmen wg. der Felsen nicht möglich war - sie schlidderten quasi von Fels zu Fels und ich hielt alles in Foto's fest.

Kurz vor unserem Rückweg gingen Sunny und ich nochmals aufs WC - empfangen wurden wir mit den garstigen Worten: 5 Kuna (~80 Cent) - und man wollte uns eine Eintrittskarte nach bezahlen überreichen. In diesem Ton war sie bei Sunny genau an der richtigen Adresse - denn Sie schnautze zurück: later ! und wir ignorierten die doofe Eintrittskarte. Sunny schümpfte bis zum verlassen der Toilette lauthals, lies das Wasser extra lang laufen und nahm doppelt soviel Handtücher wie nötig :)

Auf der Rückfahrt führte uns Marcel Reich an verlassenen Fabriken und Bunkern vorbei - diese nutzen wir natürlich als Kulisse. Sowieso führte uns Reich durch's absolute Hinterland. Die Schlaglöcher konnten wir nicht mehr zählen und wir hatten bei der Ankunft im Resort ein Schleudertrauma.

Mit erschrecken stellten wir fest das heute bereits unser letzter Tag/Abend erreicht wurde. Passend zum dazu schlossen heute bereits sämtliche Souveniergeschäfte an der Straße sowie die Bar am Meer. Wir haben also alles richtig gemacht :)
Morgen werden wir leider unsere Heimreise antreten. Im Gepäck viele unbenutzte Klamotten und jede Menge schöne Eindrücke/Fotos.

Vielen Dank für eure Aufmerkamkeit und Kommentare in den letzten 8 Tagen.

WIr danken hiermit:

Sandra für die Tipps und das Kartenwerk.
Felix für das Schweizer Taschenmesser.
Irene für die Q-Tipps und den Rest.

Das Reiseteam verschiedet sich somit bis zur nächsten, gemeinsamen Reise im November (es sei denn, es passiert morgen bei der Heimfahrt noch erzählenswertes).

Foto's ->
Album.

Viele Grüsslis
Sunny, Mariska & Britta

so, und nun noch unser Fazit der Reise:
- Die Wassertemperaturen liegt ca. 10 Grad unter den angegebenen Werten.
- Mariska's Samstagsschuhe hätten wir zu Hause lassen können, eine Taschenlampe hingegen wäre nicht schlecht gewesen.
- Das Internet funktioniert am besten unter freiem Himmel. Kostet jedoch für eine Woche so viel wie eine 16.ooo Leitung in Deutschland für ein Monat.
- Wir haben keinen einzigen Bär gesehen - es sei denn es waren Brombeeren gemeint.
- der Supermarkt im Park war nicht so teuer wie gedacht und macht sich Ende September bereits für den Winterschlaf fertig.
- Wenn man ein Kilo Weintrauben bestellt bekommt man drei Kilo und bezahlt Sechs :)
- große Reisegruppen sind doof :)
- die Warnhinweise der Autofahrer bei Blitzergefahr funktioniert genauso gut wie in Deutschland :)
- man kann auf der Küstenstraße doch überholen :)

Die (Un)Wörter unserer Reise:
- Glücksvogel
- Schlürfwunden
- Atlaszimmer

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